Veröffentlicht am Montag, 9 August, 2010 um 15:42 von AS.
Kategorien:Reimtime & Prosa.
In meinem panic room,
ein Körperkleiderschrank,
sonst nichts,
nicht einmal ich.
Veröffentlicht am Montag, 2 August, 2010 um 13:39 von AS.
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Regen ist ein wenig wie Liebe;
will man es nicht spüren,
versucht man sich zu schützen,
aber wenn man nicht damit rechnet,
merkt man, wie erfrischend es doch ist.
Veröffentlicht am Montag, 2 August, 2010 um 13:32 von AS.
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Die Maßeinheit
für Widerstand
ist nicht Ohm
ist Individualität
Veröffentlicht am Montag, 2 August, 2010 um 13:29 von AS.
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Schaut sie nur an,
da sitzen Dolce und Gabbana,
Douglas gedieselte Zweifotzigkeit,
mit nicht verschränkten Beinen.
Feuchte Mundwinkel und Schöße
in typischer Kreditkartenbrunft.
Wann kommt der Jäger mit der großen Flinte,
von südländischen Ferraristi Potenz,
der Eiweiß und Designermoden
von der Stange schießt?
Veröffentlicht am Montag, 2 August, 2010 um 13:11 von AS.
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In den eigenen 4 Wänden zu leben,
das ist ein großer Schritt.
Über die eigenen 4 Wände hinaus zu denken,
das wiederum ist etwas,
was mancher sein Lebtag nicht schafft.
Veröffentlicht am Mittwoch, 21 Juli, 2010 um 13:41 von AS.
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Warum gibt es so wenig Schuster?
Die Ahle zu führen braucht
Kraft und Geschick,
damit ein Schuh draus wird,
aber nicht,
um sich das Licht zu nehmen;
dazu bedarf es lediglich
einem bisschen Dummheit.
—–
Gäbe man
jedem und jeder
eine Ahle an die Hand,
wieviele würden
erblinden?
Schuster?
Eben.
Veröffentlicht am Mittwoch, 21 Juli, 2010 um 13:36 von AS.
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Ich habe Kakteen im Herzen,
was nutzt da ihre Blüte
und wofür noch Tränen
im roten Augensand verschwenden.
Die Geier am Zahnsaum
haben das Lächeln längst gefressen
und dann kommst du,
machst die Wüste urbar,
mit nur einem Blick.
Veröffentlicht am Montag, 19 Juli, 2010 um 13:58 von AS.
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Zieh dich nicht aus,
spar dir die Verrenkungen.
Erst wenn dein Hirn
schoßfeucht ist,
nass,
so nass,
dass die Augen röten,
dann bin ich da,
deine Charmelippen zu streicheln,
bereit zum Zerebralverkehr.
Veröffentlicht am Montag, 19 Juli, 2010 um 13:51 von AS.
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Ein,
man sagt
“umgekipptes” Gewässer,
Algen,
Schlamm,
Unrat.
Nur selten verirren sich Wasservögel
(lediglich mangels besserer Gelegenheit),
Fische schon lange nicht mehr
oder bäuchlings
mit ausdruckslosen Augen.
Am Ufer
wird gefeiert,
unter der Brücke
pinkeln sie
in mein Antlitz.
Veröffentlicht am Montag, 19 Juli, 2010 um 13:43 von AS.
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Montags bis Freitags
drücke ich “PLAY”,
Samstags und Sonntags
“RECORD”.
Veröffentlicht am Freitag, 16 Juli, 2010 um 14:46 von AS.
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Der vor mir hat den Kassenbon liegenlassen
1 Dose “Grillen mit Freunden”
2 Instant Suppen “Beischlaf mit Ehefrau”
1 Glas “Fernsehabend am Mittwoch”
1 Tiefkühlkost “Hausputz”
1 Sixpack “Autowäsche”
und ich stehe hier mit einer Banane
Veröffentlicht am Freitag, 9 Juli, 2010 um 12:30 von AS.
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Lippen hätten diese Worte
kaum besser formen können,
drum Papier,
sei meine Gestik,
meine Mimik,
die geöffneten Arme der Rhetorik,
wenn du hauchst,
“Ich liebe dich”
Veröffentlicht am Freitag, 9 Juli, 2010 um 12:29 von AS.
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Der Glanz der Lichter verblasst,
Großstadttod im Morgengrauen,
Sektglaspanorama wird zur Wüste
mit unzähligen Kippenfriedhöfen.
Stumm die Zeugen aus
SpeichelDNA und Lippenstiftkonturen,
schal der Nachgeschmack
in Spermaspeiseröhren.
Überfüllte Latextodeszellen
mit Millionen verschenkter Leben.
Nummer 14 fällt ins Schloß,
‘geh nach Hause, Hure’
‘Vergiß den Stolz nicht an der Garderobe.’
Veröffentlicht am Montag, 5 Juli, 2010 um 10:55 von AS.
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Ein letztes Winken vom Grund,
ersoffen in den eigenen Tränen,
am Rand sitzen die FREUNDE,
mit Strohhalmen statt Pumpen.
Veröffentlicht am Montag, 5 Juli, 2010 um 10:53 von AS.
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Wenn Menschen Tapetenwechsel brauchen,
dann nur, weil sie zwischenmenschliche Inkompentenzen
nicht mehr effektiv mit Beischlaf kompensieren können.
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