Veröffentlicht am Freitag, 1 Dezember, 2006 um 14:08 von AS.
Kategorien:Leichen auf Laminat.
Gegen Ende des Jahres, vielleicht noch vor Weihnachten, wird “Leichen auf Laminat” sein Ende finden. Kapitel 20 (aktueller Status Kapitel 18) wird den Abschluss des Romans bilden und der Kommissar ohne Namen wird zusammen mit seiner immer liebreizenden Kollegin Sonja den Fall beenden, zu den Akten legen oder vielleicht etwas ganz anderes.
“Leichen auf Laminat” läuft jetzt schon einiges über 1 Jahr und hat eine kleine, aber feine Lesergemeinde gefunden, die mich auch stets aufgemuntert hat, doch so manche Durststrecke durchzustehen. Die Idee, dass “Leichen auf Laminat” mal als Buchform erscheinen könnte, werde ich zur Zeit absolut nicht realisieren können, möchte sie aber auch nicht ganz verwerfen. Daher werde ich auch weiter davon absehen, alle Kapitel online zu stellen.
Veröffentlicht am Montag, 26 September, 2005 um 15:16 von AS.
Kategorien:Leichen auf Laminat.
“Leichen auf Laminat” Fans,
damit “Leichen auf Laminat” noch bekannter wird, bin ich heute in geistiger Umnachtung auf die Idee gekommen, dem Meister, dem Gott, der Guru der schrägen Komik, Helge Schneider, eine Email zu schicken.
Helge macht immer tolle Lesungen around the ganze Republik und ich finde, dass er mich als Vorprogramm nehmen sollte. Das ist doch wohl nicht zu vermessen, oder?
Veröffentlicht am Dienstag, 21 Juni, 2005 um 15:12 von AS.
Kategorien:Leichen auf Laminat.
Geneigte Leser/innen von “Leichen auf Laminat”!
Ich werde nach dem jetzt veröffentlichten Kapitel 8 keine weiteren Kapitel zum Lesen hier freigeben. Falls sich wirklich einmal, und so ganz hoffnungslos bin ich im Moment nicht, mein Traum/Wunsch verwirklichen sollte, dass ich dieses Projekt als gebundenes Werk küre, dann wäre es für mich absolut nicht zuträglich, wenn man die komplette Handlung auch hier lesen könnte.
Natürlich ist auch gerade während der Schreib- und Ideenphase des Projekts eine gewisse Resonanz wichtig, so dass ich einen begrenzten Kreis an Personen dazu einladen möchte, sozusagen “Beta Leser” der Fortsetzungen zu werden. Wer daran Interesse verspürt, mag sich bitte bei mir per Email unter hassmaster@hassforum.de oder webmaster@inbegriff.de melden. Ein solches Privileg beinhaltet auch meine Bitte, dass die folgenden Kapitel von euch weder weitergeleitet noch sonstwie veröffentlicht werden.
Grüße
Andreas
Veröffentlicht am Dienstag, 21 Juni, 2005 um 9:16 von AS.
Kategorien:Leichen auf Laminat.
Kapitel 8 - Korrupte Klientel im kotzenden Komoran
Meine Kollegin Sonja war eine echte Augenweide auf der immer ein paar Schafe grasten, wodurch sie sich das lästige epilieren sparen konnte. Sie hatte schütteres, volles Haar und schöne, schlanke Hände wie ein Bauarbeiter aus dem Hoch- und Tiefbauwesen. Bevor sie damals zu meiner Einheit kam, jobbte sie als Model auf einem gut durchgebratenem Laufsteak. Auch jetzt hatte sie immer noch ordentlich Pfeffer und schon so mancher aus dem Revier hatte sie weichklopfen können. Damit war sie zu einer Art Wanderpokal in unserem Büro avanciert und bezog neben recht ordentlichen Dienstbezügen auch diverse Nebeneinnahmen aus Unterhaltszahlungen für ihre 12 Kinder, die sie im letzten Jahr Monat für Monat zur Welt gebracht hatte. Ich bewunderte sie immer wie sie die süßen Schreihälse und den Job unter einen Hut bekam, aber sie hatte mir einmal berichtet, dass sie die kleinen Monster in einem kuscheligen Verschlag im Keller hielt.
Veröffentlicht am Sonntag, 19 Juni, 2005 um 3:01 von AS.
Kategorien:Leichen auf Laminat.
Kapitel 7 - Muttersöhnchen, Meuchelei und Muh
Igor hatte man inzwischen verarztet und in das Fladenbrot in seinem Rücken eine ordentliche Portion Döner geschoben, welches für seine wundheilende Wirkung bekannt ist. Ich betrat den überwachten Überwachungsraum in dem zwei überwache Wachleute mit wachsamen Wachhunden aus Wachs Igor wachsam bewachten und dabei ehemals unwachsame Wachteln verspachtelten. Als dritte Person im Raum war vermutlich ein Dolmetscher, den ich mir für das Verhör erbeten hatte.
“Sie sind der Dolmetscher?”, fragte ich.
“Jawohl, D.Olmetscher, ihr Dolmetscher.”
“Ist ja doll, Herr Olmetscher. Wollen wir?”
“D.Olmetscher, soviel Zeit muss sein!”
“Ok, Herr D.Olmetscher. Ich habe nicht ewig Zeit.”
“Also gut.”
Veröffentlicht am Sonntag, 19 Juni, 2005 um 2:57 von AS.
Kategorien:Leichen auf Laminat.
Kapitel 6 - Kuckucksdöner und Gullikartonagen
Die Haustür hatte kein Schild und war damit praktisch wehrlos gegen mich. Ich stürmte über die linke Seite und setzte mich dann selbst mit einer Bananenflanke in eine perfekte Position, aber der Schiri zeigte Abseits an. Ok, ein zweiter Anlauf würde besser klappen. Technisch versiert dribbelte ich das Mittelfeld im Treppenhaus aus, durchbrach den Abwehrriegel und stürmte auf das Tor zu. Wo war es hin? Weit und breit nichts anderes als eine massive Armin Müller-Stahltür, aber gut, hier musste Igor hausen. Ich hatte zur Unterstützung noch das Polizei Callcenter am Ohr, falls es brenzlig werden sollte. Kein Neckermann, kein Otto und auch keine Klingel. Ich musste also so auf mich aufmerksam machen und das möglichst überzeugend.
Veröffentlicht am Dienstag, 14 Juni, 2005 um 15:57 von AS.
Kategorien:Leichen auf Laminat.
Kapitel 5 - Miss Verständnisse & Miss T
Wenn Igor wirklich da sein würde, dürfte ich diesmal nicht so lange zögern, so dass ich kurz geschlossen mit einem steiermärkischen Kampfjodler die Tür eintrat. Ich hatte meine Waffel, eine mit heissen Kirschen und Schlagsahne übrigens, im Anschlag und schaute, fest entschlossen Igor hier zu stellen, durch das Zimmer. Keine Spur von ihm. Der Wurf mit dem Enterhaken war gut plaziert und ich schwang mich mit dem Säbel zwischen den Zähnen weiter ins Bad, aber auch hier Fehlanzeige. “Verfickte Follikelscheisse”, fluchte ich vor mich hin und schwang mich zurück, um Irina zur Rede zu stellen. Irina sass erregungslos auf der Couch und schien unter Schock zu stehen. Schnell verfrachtete ich sie in die labile Seitenlage und begann ihr Lust zu zu fächern. Mit einem Waschlappen kühlte ich derweil ihr Gemüt. Ein paar Minuten später schien sie sich wieder berappelt zu haben und warf mir eine Ladung zensierter, russischer Schimpfwörter an den Kopf. Nun hatte ich nicht nur eine blutige Nase sondern auch noch eine Platzwunde am Kopf. Irgendwann wurde sie ruhiger, weil sie scheinbar ihren Wortschatz aufgebraucht hatte und pampte mich an.
Veröffentlicht am Montag, 13 Juni, 2005 um 16:53 von AS.
Kategorien:Leichen auf Laminat.
Kapitel 4 - komentengeile Menstruationsbeschwerden
Woher sollte ich wissen, ob mich Irina nicht angelogen hatte? Warum machte sie so schnell wieder ihre Tür und den Bademantel zu? War Igor vielleicht doch da und ich hatte mich an der Tür abwimmeln lassen wie zweitklassiger Zeuge Jehovas? Ich musste so schnell wie möglich meine Triebe in den Griff bekommen und nagelte meine Latte am Becken fest. Die Situation war mir absolut nicht geheuer und ich entschied mich für den Publikumsjoker. Ein von mir herbei gerufener Nachbar untermalte die Publikumsentscheidung mit einer Weise auf der Mundharmonika.
88% Zu Irina!
10% Zum Hafen!
1% Geh heulen!
1% Enthaltsamkeit!
Veröffentlicht am Freitag, 10 Juni, 2005 um 16:58 von AS.
Kategorien:Leichen auf Laminat.
Kapitel 3 - Irina & the incredible Igor
Aufgeregt lukete ich, Skywalker, aus der Brandung des Deckenfluters hervor und das Einzige, was man sehen konnte, war der Schnorchel meiner Taucherausrüstung. Als die Tür aufging sah ich 2 russische Kolchosen den Raum betreten, die so breit wie hoch waren. Wenn man mich entdecken würde, dann würden mich Typen dieses Ausmasses zu Kleinholz mit einer blutigen Maserung verarbeiten. Mein Herz klopfte wie ein Dieselmotor. Einer der beiden hatte ein Messer und der andere eine geladene, abgesägte Zierleiste in der Hand. Sie begannen sofort das ganze Zimmer auf den Kopf zu stellen und ich musste mich bei dieser 180 Grad Drehung mit aller Kraft im Deckenfluter festhalten. Wie lange ich so unter Wasser nun die Luft anhalten könnte, wusste ich nicht, aber mir war klar, dass man mich bei diesem Wellengang erst wieder in den Bergen bei Bergen bergen könnte, sofern ich hier ersaufen würde. Glücklicher Weise schienen die beiden nicht gefunden zu haben, was sie suchten und ich tauchte mit hochrotem Kopf japsend auf, nachdem die Tür ins Schloss gefallen war. Das war wirklich extrem knapp und im Zimmer sah es nun aus wie nach einem Bombenhagel der Allierten. Noch während ich mich von meinem unfreiwilligen Tauchgang erholte, streiften die ersten Trümmerfrauen mit ihren Karren durch das Zimmer.
Veröffentlicht am Donnerstag, 9 Juni, 2005 um 13:56 von AS.
Kategorien:Leichen auf Laminat.
Kapitel 2 - Mausetote Meerjungfrauen mit mysteriösen Mäkeln
Nun sass ich schon geschlagähne 3 Stunden über diesem Bericht und ich war todmüde. Zwischendrin war ich immer mal wieder Kaffee holen, rauchen und hatte meine Flitterwochen mit 3 malle Au-Pair ‘n Diven nachgeholt. So langsam sah ich aber Licht am Ende des Korridors und rief zu ihm rüber:
“Karamba, Karacho, ein Whisky, Ole, hast du schon was von der Gerichtsmedizin gehört?”
“Nein, sorry.”
“Nagut”, resginierte ich.
Ole Licht, war ein langjähriger und -haariger Kollege, der nicht mit Furzen und knappen Antworten geizte. Noch bevor ich ihn etwas wegen einer Formaldehyd in dem Bericht fragen konnte, war er auch schon wieder in seinem Raum-Zeit-Kontinuum verschwunden. Irgendwann bekam ich dann doch den Bericht auch ohne Oles Hilfe fertig und machte mich auf verdrecktem Weg nach Hause.
Veröffentlicht am Mittwoch, 8 Juni, 2005 um 11:49 von AS.
Kategorien:Leichen auf Laminat.
Kapitel 1 - Aus der Puste auf der Fährte in der Scheisse
“Blitzpotz” zeterte ich, als ich vor dem Haus eintraf, wo man die Leiche vermutete. Da vor kurzer Zeit in einem Vorgarten mein pinkes Wasserflugzeug verrottet war, musste ich im Moment immer zu Fuß meine Wege zurücklegen. Zum Glück aber hatte ich neulich auf einem Wohltätigkeitbasar zu Ungunsten taubdummer Menschen ein Paar 7 Meilen Stiefel erstanden, die mir die Bewältigung größerer Strecken etwas erleichterten. Das Material der Stiefel war maschinell mundgeklöppelt und hatte schleichsichere Angorasohlen. Ein bisschen aus der Pusteblume war ich nun allerdings doch. Ok, ich gebe zu, dass es eher ein häppchen als ein bisschen war, aber ich brauchte eine Verschnaufpause. Aufmerksam betrachtete ich das Haus aus der Satellitenperspektive. Es war durchaus möglich, dass der oder die Töter noch im Haus waren, so dass ich vorsichtig sein musste.
Elbengleich und grazil wie ein Mammut kurz vor dem Aussterben glitt ich das Treppengeländer hinauf. Gerade wollte ich meine Stalinorgel aus dem Brustbeutel holen, als mir jemand von hinten auf den Atlas klopfte. Ich pfiff das Lied vom Tod, das ich auch schon auf der Zuchtbullenversteigerung in Hannover gepfoffen hatte, und drehte mich langsam um.
Veröffentlicht am Dienstag, 7 Juni, 2005 um 16:06 von AS.
Kategorien:Leichen auf Laminat.
Leser/innen von INBEGRIFF.de,
in einer neuen Kategorie “Leichen auf Laminat” werde ich demnächst eine Art flachgeistigen Roman schreiben, der sich Kapitel für Kapitel wahnwitzig fortsetzen wird. Wer meine Trashstory “wireless dreams” kennt, dem sei an dieser Stelle gesagt, dass sich dieses Projekt in einem ähnlichen Stil ent- und verwickeln wird. Ich hoffe, dass ich diese Idee mit dem nötigen Durchhalte- und Inspirationsvermögen füllen kann. Seid gespannt!
Andreas
Copyright © 2007 Inbegriff | Alle Rechte vorbehalten
powered by WP 2.3.1 | Seite geladen in 1.35 Sekunden |
überarbeitet von
Frank Haensel |
Theme by
Nik Iliadis