Feb
06

Frappierende Namensgleichheit

1) wie jeder weiß “Costa Concordia”
2) der Absturz der “Concord”
3) zwischen 1870 – 1890 “Concordia” (mehrere Unfälle eines schweizerischen Binnenseeschiffs)
4) “Concordia Bau” – Aktiengesellschaft, insolvent in 2006
5) … to be continued?

Ich denke, dass das für mich Anlaß genug ist, mich von allem mit einem solchen Namen fernzuhalten.

Wollts nur mal gesagt haben

AS

Feb
03

Der Blog “Leichen auf Laminat” …

… ursprünglich unter http://www.leichenauflaminat.de , wurde b.a.w. seiner Inhalte aufgrund der Veröffentlichung beraubt.

Grüße
AS

Jan
18

Leichen auf Laminat …

… jetzt ENDLICH als eBook und als vollwertiges Buch erhältlich. Hier:

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Werbeblock Ende.

AS

Jan
05

Mops (Pl.)

Betrat doch eben eine recht ansehnliche, anatomisch vorteilhaft gekleidete Brünette mit 2 Hunden der Sorte Mops den von mir bereits besetzten Aufzug. Beinahe im letzten Atemzug konnte ich mir noch einen Konversationsdrang verkneifen, obwohl es mir schon aufgrund meiner Affinität für diese Hunde auf der Zunge lag, dass sie ja ganz bezaubernde Möpse habe. Eigentlich bin ich ja kein introvertierter Mensch, aber manche Dinge muss man sich dann doch wohl angesichts eines potentiellen Echos verkneifen. Trotzdem wär’s nicht gelogen gewesen.

Erleichterte Grüße
AS

Jan
03

Zu wenig blau, um zu twittern

Gerne hätte ich, nicht der große Twitterer vor dem Herrn, zum neuen Jahr mal 2-3 Tweets in das Netz geschossen, aber leider lässt mich blau.de mittlerweile seit einigen Tagen nicht mehr am mobilen Geschehen teilnehmen.

Dumm dann auch, dass blau.de auf sämtlichen, verfügbaren Kanälen sich als scheintotes Unternehmen gibt, welches weder auf Kontaktmails an den Support reagiert, noch über eine telefonische Kontaktaufnahme ein paar handfeste Infos herausrückt.

Stattdessen finden sich nur hier und da im Netz ein paar versprengte Schreiber, welche von der aktuellen Störung betroffen sind, vornehmlich E-Plus, Blau.de und Simyo Kunden. In meinem doch leicht angestauten Frust, dass damit mein Handy nur noch als MP3 Player taugt, habe ich eben nochmal auf deren Facebook Seite gepostet, gehe aber davon aus, dass dieser kritische Beitrag bald verschwindet – ähnlich wie bei E-Plus, wo gerne großzügig die Zensursense geschwungen wird. Deshalb hier mal eben der gesicherte Screenshot.

Damit verabschiede ich mich mal wieder in das offline Asyl.

Grüße
Inbegriff

Okt
12

Alles Gute kommt von oben?

Jetzt mal ehrlich, warum setzt die Forschung bitte Satelliten in den Weltraum, welche sich zwar in eine stabile Umlaufbahn bringen lassen, welche aber nicht steuerbar, nicht mal halbwegs, wieder zurückzubringen sind? Klar, Forschung tut Not und vermutlich ist der Weltraum eines der Felder, welches noch mit Abstand das meiste Potential bietet, aber hätte man nicht die Forschung vorher soweit bringen können, dass diese Satelliten oder das, was davon übrig bleibt, wenigstens kontrolliert irgendwo ins Meer scheppert?

Recherchiert man etwas genauer, dann umkreist die Erde ein Schrottplatz, auf dem selbst die Ludolfs den Durchblick verlieren würden. Solange dieser Müll dort fröhlich zirkuliert, stört es ja scheinbar niemanden. Wieso auch, denn was man nicht sieht, das juckt einen in der Regel nicht. Immerhin ist ein Großteil der Menschen so veranlagt. Aber sollte dann doch mal der ungewöhnliche Fall eintreten, dass ein Satellitenteil, handlich wie ein Linienbus, neben eurem Balkon einschlägt, während ihr gerade die Bruzzler auf dem Grill habt, dann ist das Geschrei groß. Stellt euch einfach vor, dass das in etwa so gewaltig rummst, als würde Opa den Infernogrill, den er schon 1944 an der Front vor Stalingrad einsetzte, mit etwa 2 Fässern Brennspiritus befeuern. Da sind die Folienkartoffeln gar, bevor sie überhaupt geerntet wurden.

Ernsthaft, jetzt ist es also Rosat, der irgendwann demnächst herabfallen wird, nachdem ja UARS glücklicherweise keinen wirklich markanten Schaden angerichtet hat. Klingt es da nicht furchtbar beruhigend, dass man aus den wissenden Kreisen hört, dass der ungefähr Aufschlagspunkt einen Tag vorher etwa bestimmt werden kann? Bemerkt, dass ich „ungefähr“ und „etwa“ schrieb? Natürlich wird die Prognose für das Ding oder die Teile, die davon übrig sind, nicht mikroskopisch auf den Quadratmeter genau ausfallen, ich fänds aber potentiell praktisch zu erfahren, ob es nun im Kölner Dom einschlägt oder die Düsseldorfer Altstadt zerlegt. Es dürfte wohl klar sein, was ich als Düsseldorfer als kleineres Übel betrachten würde.

Mal die aberwitzige Theorie angenommen, dass so ein handliches Teil einen richtigen Krater zwischen eure Vorgartenzwerge sprengt, dann sollte euch klar sein, dass ihr davon nichts anzupacken habt. So lassen es die zuständigen Stellen verlauten, da selbst die kleinsten Bruchstücke, die eure Koniferen abrasieren und sich in Omas künstliches Hüftgelenk verkanten, nicht euch gehören, ja, nicht mal angefasst werden dürfen. Damit würdet ihr, und das ist NICHT lustig, möglicherweise einen diplomatischen Eklat erster Güte riskieren.

In diesem Sinne wünsche ich allen, dass euch dieses Sprichwort aus dem Titel nicht trifft. Falls doch, gehen Sie bitte weiter, hier gibt es nichts zu sehen.

Aus dem Orbit berichtete
Inbegriff

Okt
04

Die Kuh, Erwin

Die Kuh, Erwin

AS

Sep
26

Google +1 installiert

Braucht kein Mensch, Inbegriff hat es trotzdem. Wer genaueres wissen möchte, schaut hier:
Google +1
Wer darauf keinen Bock hat, ignoriert den Button.

Hintergrund:
Habe eben 11 Plugins upgedated und mir kurzweilig mein Blog (mal wieder) zersägt. U.a. wurde obiges in meinem Facebook Plugin angeboten und darum teste ich das einfach mal. Das nur also kurze Erklärung dazu, warum dieser neumodische Schnickschnack hier auftaucht.

Grüße
AS

Sep
07

Gäbe es nicht …

… noch 2-3 Tatsachen, die mir in diesem Land am Herzen liegen, wäre ich sicher schon lange hier weg.

Ich bin sicher, dass ich wegen der deutschen Politik irgendwann noch Magengeschwüre oder schlimmeres ausbrüte, wenn ich mir die politischen Kapriolen mit schöner Regelmäßigkeit reinziehe. Kann sich ein Volk eigentlich wirklich für so dumm verkaufen lassen, wie es diese Regierung derzeit mit uns veranstaltet?

Ich meine, ist es nicht schön zu erfahren, dass wir eine niedrigere Neuverschuldung, verglichen mit dem Vorjahreshaushalt, planen? Aber der geneigte Steuerbürger soll nun bloß nicht glauben, dass ihm das etwa eine Entlastung bringen könnte. Was zählt schließlich das innerdeutsche Budget, wenn es doch gilt, viel höhere Ziele zu stemmen, wie beispielsweise unsere Währungsunion. Wie ich bereits in vorigen Beiträgen skizzierte, ist es ja kein Problem, mit 3-stelligen Milliardenbeträgen für Länder einzustehen, welche nur vorgeschobenen Reformwillen zu besitzen scheinen und die auch schon damals, als diese Schnapsidee entstand, nicht annähernd die Maastricht Kriterien erfüllten. Und diese halbherzige Meisterleistung verdient es jetzt, dass wir einen Staat, der seine Bürger mit 50 in Rente schickt, durchsanieren und subventionieren. In Deutschland heben wir dafür alle paar Jahre das Renteneintrittsalter an, senken proportional die Renten ab, so dass meine Generation, und die danach sowieso, irgendwann mit 70 Jahren noch am Rollator zur Arbeit begleitet werden muss. Da feiern die Griechen schon seit 20 Jahren von morgens bis abends mit Sirtaki und Ouzo.

Warum auch nicht, Subventionsabbau in Deutschland gibt mehr Raum zum Subventionsaufbau der Griechen. Und hey, vergessen wir nicht die enorme Tragweite dieser Europäischen Währungsunion, ohne der es ja Deutschland auch ach so schlecht ginge. Das muss man uns nur oft genug einreden, damit man vielleicht vergisst, dass wir auch zu Zeiten der D-Mark schon Exportweltmeister waren. Dass diese Währungsunion aber mittlerweile eine immense Tragweite für Deutschland hat, ist in einem Punkt unstrittig. Rennt die Währungsunion, vorab die Griechen mit wehenden Fahnen, dahinter Italien oder Spanien, vor die Pumpe, dann stehen wir mit unseren über 200 Milliarden an Garantien, Barmitteln und den dann wertlosen Eurobonds in der Kreide. Insofern ist es also korrekt, dass der Fortbestand der Währungsunion für uns enorm wichtig ist.

Und, wer sich gerne von den Worten einer Kanzlerin verkackeiern lässt, der glaubt sogar solche Aussagen, dass noch niemals Länder, die in einer Währungsunion waren, gegeneinander Krieg führten. Oh ja, diese Weisheit ist bahnbrechend und die Relevanz nicht von der Hand zu weisen. Wie überaus allgegenwärtig war denn vor dem Euro Projekt die Gefahr, dass die Holländer bei uns einmarschierten oder, dass gar die Eidgenossen planten, das gesamte Allgäu zu annektieren. Ein wahrlich triftiger Grund, dass man dieses Projekt ohne Boden benötigt.

Es tut mir leid, liebe Leser, wenn ihr von meinem Euro-Zorn und dem starken politischen Stammtischeinschlag hier in letzter Zeit genervt seid, allerdings gehen diesbezüglich gerade die Gäule mit mir durch. Würde ich es nicht sagen, würde mir niemand glauben, dass ich sogar ein Wähler der aktuellen Regierungskoalition bin und ich werde, sofern es nicht ernsthafte Alternativen gibt, wohl zum Nichtwähler mutieren. Die SPD kann ich leider nicht guten Gewissens aufgrund ihrer Pläne zum Spitzensteuersatz unterstützen und leider muss ich den Grünen auch bescheinigen, dass sie ihre politische Fahne zu sehr nach dem Wind wehen lassen. Das beste Beispiel dafür, das dürfte wohl der erste grüne Ministerpräsident sein, der seine restriktive Einstellung bzgl. eines Projekts wie Stuttgart 21 nach seiner Wahl jeden Tag von Neuem revidieren muss. Großartige Leistung.

Hier herrscht derzeit eine solche Schnellschußpolitik, dass man sich fragen muss, ob unsere Politiker nur noch nach Prestige und nicht nach Vernunft handeln. Schaut man sich beispielsweise den Schnellschuß an, mit dem man die Atomenergie vom Netz nimmt, dann ist der gescheite Mitteleuropäer schon damals in der Lage gewesen zu erkennen, dass die massive, sofortige Abschaltung von eventuellen Ausfällen in den stromintensiven Wintermonaten bedroht wird. Eine Zeit, die unsere unterentwickelten, alternativen Energien nicht so einfach kompensieren können. Und was hören wir; die Politik wirkt geradezu erstaunt, dass so etwas passieren könnte. Hat man sich damals also nur vom emotionalen Supergau in Japan leiten lassen? Anscheinend, denn ein solcher Beschluß ist logisch in diesem Fahrplan zeitlicher Natur überhaupt nicht nachvollziehbar. Ob dadurch der Bürger, den man mit deutlich steigenden Strompreisen zur Kasse bitten wird, seinen eigenen Supergau erlebt, interessiert ja niemanden. Die Wähler müssen schließlich nur einmal alle 4 Jahre versöhnt und belogen werden, damit man sie die kommende 4 Jahre verkohlen kann. Apropos Kohle, die Kraftwerke, die man dann für harte Stromzeiten zuschaltet, sind laut Plan der Regierung alles Kohlekraftwerke, die unsere CO2 Bilanz deutlich in die Höhe jagen, aber hey, Hauptsache, die böse Atomenergie ist abgedreht.

In diesem Land braucht es ernstzunehmende, politische Alternativen, die keine Prestigepolitik zu Lasten ihrer Bürger veranstaltet. Deutschland soll gefälligst auch mal den Mut haben, sein häßliches Gesicht zu zeigen und ein wenig an sich selbst zu denken. Leider haben wir Deutsche nicht die Mentalität, unseren Unmut auch mal über länger und in großen Massen auf der Straße laut zu machen und genau darum sind die Chancen, dass wir mal auf die wahre Meinung des Volkes hinweisen, sehr gering. Schade Deutschland und ein wenig schäme ich mich dafür, dass ich nicht aktiv in einem Land werde, was sich kontinuierlich zugrunde wirtschaftet.

Immerhin tat es gut, sich mal wieder Luft zu machen.

Es grüßt mit hohem Blutdruck
AS

Jul
25

An die Bundesregierung …

… habe ich heute auch eine Mail geschrieben, weil ich diese finanziellen Diskrepanzen, was geschultert und gestemmt werden kann und was scheinbar für keinerlei finanzielle Zuwendung angedacht ist, in letzter Zeit einfach nur als haarsträubend erachte.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit einer gewissen Faszination habe ich, jemand der politisch mittelmäßig interessiert und aktiv nicht engagiert ist, die Bemühungen dieser Regierung und unserer europäischen Partner, der EURO teilnehmenden Staaten, Zentralbanken und anderen relevanten Personen sowie Institutionen verfolgen dürfen. Der Optimist würde meinen, dass wir ein gutes Fundament für die zukünftige Stabilität des EURO geschaffen haben, der Pessimist sieht bereits andere Staaten wie Irland, Spanien, Portugal und Italien in der Schlange derer, die sich bald von einem neuerlichen Rettungspaket nähren wollen oder müssen. Dass nach außen der wahre Umfang der Krise natürlich beschönigt wird und es, wie Gang und Gäbe im aktuellen Politikverständnis, eine Menge pro und contra aus Oppositionsmotivation und weniger aus Überzeugung vorhanden ist, lässt so manchen, schon lange überdrüssigen Wähler nur noch müde lächeln.

Viel erschreckender jedoch, so mutet es mich jedenfalls an, ist das innerEUROpäische Ellenbogendenken, betrachtet man insbesondere die Dimensionen an finanzieller Hilfe, die für ein Land, welches schon zu Anbeginn des EURO, nicht oder nur gewaltig und offensichtlich frisiert, die ehemals strengen Kriterien an ein EURO Mitgliedsland erfüllen konnte. Wenn man sich also mal auf der Zunge den Betrag zergehen lässt, welcher alleine für ein Griechenland gestemmt wird, dann kommen wir auf Zahlengrößen, welche für den einfachen Bürger beinahe irreal anmuten. Immerhin reden wir hier, und das nur für Griechenland, von einem Gesamthilfspaket von 219 Milliarden Euro. Ausgeschrieben wären das 219.000.000.000. Wie wir also sehen, so ist im Rahmen eines starken bzw. zu stärkenden EURO und Europa, eine beinahe uneingeschränkte Solidarität möglich.
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